Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Vieles gibt es in unserem Landkreis zu entdecken. Seien es archäologische Spuren oder historische Baudenkmäler, eindrucksvolle Moorlandschaften oder sanftes Hügelland. Museen, Kunstsammlungen und Galerien fordern zur Beschäftigung mit Kunst und Kultur von der Frühzeit unseres Landkreises bis in die Moderne auf. Bei lokalen Betrieben und öffentlichen Einrichtungen der unmittelbaren Umgebung können Sie einen Blick hinter die Kulissen werfen. Die eigene Lebenswelt kennen zu lernen, ist Ziel des "STUDIUM REGIONALE".

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Kurs abgeschlossen 191X404 - Das Mammendorfer Windrad

(Treffpunkt: am Windrad südlich des Freizeitpark Mammendorf , ab Fr., 15.3., 17.00 Uhr )

Von der Planung bis zum Bau des Mammendorfer Windrads sind gut vier Jahre vergangen und viele Hindernisse waren zu überwinden. Seit Ende 2014 läuft das Windrad und produziert Strom, der mithelfen soll, dass in unserem Landkreis bis 2030 so viel Energie erzeugt wird, wie wir verbrauchen. Erleben Sie bei einer Besichtigung hautnah, wie viel Technik in so einer Anlage steckt und welche große Herausforderung die Errichtung der insgesamt 185 Meter hohen Anlage darstellt. Werner Zauser, der Energiereferent der Gemeinde Mammendorf, wird vor Ort die wichtigsten Details über Planung, Bau und Betrieb der Anlage, einer „Enercon E 101“, schildern. Sie liefert bisher mehr Strom als prognostiziert und in unmittelbarer Nähe wurde mittlerweile ein zweites Windrad errichtet. Lassen Sie sich überraschen, wie wenig Betriebsgeräusche die Anlage selbst in unmittelbarer Nähe von sich gibt. Im Anschluss an die Besichtigung wird der Fotograf Anton Fasching im Bürgerhaus Mammendorf mit ausgewählten Bildern sehr eindrucksvoll zeigen, wie die Anlage vom Spatenstich und der Fundamentierung in die Höhe gewachsen ist und fertiggestellt wurde. Für Fragen und Diskussionen wird es ausreichend Gelegenheit geben.

In Zusammenarbeit mit der Vhs Mammendorf

Treffpunkt: am Windrad südlich des Freizeitparks (Anfahrt über die Ortsverbindungsstraße Mammendorf - Eitelsried). Anschließend: Bürgerhaus Mammendorf, Jahnweg 11, König-Ludwig-Stüberl

Anmeldung möglich 191X406 - Roland Helmer Ausstellungsführung

(Evangelisches Gemeindezentrum, Hauptstraße 33, ab So., 24.3., 11.30 Uhr )

Eine ganz andere, ungewohnte Seite an Roland Helmers Kunst gibt es vom 22. März bis zum 14. April 2019 im Evangelischen Gemeindezentrum in Eichenau zu entdecken. Erstmals wird in einer Ausstellung das zeichnerische Werk des Künstlers vorgestellt. Gezeigt werden überwiegend Wachskreidezeichnungen der 70 bis in die 90er Jahre, ergänzt durch Gemälde, die sich stilistisch den Zeichnungen zuordnen.

Anmeldung möglich 191X413 - Die barocke Fux-Orgel in der Klosterkirche Fürstenfeld

(Treffpunkt: am Portal der Klosterkirche Fürstenfeld, ab Sa., 4.5., 11.00 Uhr )

Die Hauptorgel der ehemaligen Zisterzienser-Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt des Klosters Fürstenfeld wurde 1736 von Johann Georg Fux gebaut. Das weitgehend unverändert erhaltene Instrument ist eine der größten erhaltenen und bedeutendsten Barockorgeln in Bayern. Der Organist der Klosterkirche gibt uns Einblicke in Technik, Mechanik und Bauweise des Instrumentes und wird seine vielfältigen Klangweisen vorstellen. Zum Abschluss wird er für uns ein exklusives kleines Konzert spielen.

auf Warteliste 191X418 - AUSGEBUCHT!!! Das Geophysikalische Observatorium und die Erdbebenwarte in

(Treffpunkt: Eingang Geophysikal. Observatorium, ab Fr., 17.5., 16.00 Uhr )

Jährlich treten in Bayern hunderte von Erdbeben auf. Nur die wenigsten dieser Erdstöße sind stark genug, um von der Bevölkerung verspürt zu werden - alle werden sie jedoch in Fürstenfeldbruck registriert. Dort steht das Geophysikalische Observatorium mit Erdbebenwarte der Sektion Geophysik der Ludwig-Maximilian-Universität München, das seit Jahrzehnten wichtige Daten zur weltweiten Erdbebenforschung liefert. Dort werden mit modernster Technik permanente Messungen des Erdmagnetfeldes und seismischer Bodenbewegungen durchgeführt und auch die Frühwarnung vor Erdbeben und Vulkanausbrüchen gehört zu den Aufgaben des Instituts. An diesem exklusiven Termin lernen wir das Observatorium und seine Aufgaben kennen.

Treffpunkt: Eingang Geophysikal. Observatorium, Ludwigshöhe 8 , FFB (zwischen Eichenau und Fürstenfeldbruck, von der B2 links abbiegen, gegenüber der Einfahrt rechts zum Tonwerk)

auf Warteliste 191X421 - Hinter den Kulissen: Umweltfreundliche Wärme

(Treffpunkt: Geothermie-Heizwerk Freiham, Bodenseestr. 351München, ab Do., 23.5., 16.00 Uhr )

In unmittelbarer Nähe zu Eichenau befindet sich eines der modernsten Heizwerke Europas. Seit Herbst 2016 deckt das Geothermie-Heizwerk Freiham die Grundlast des Wärmebedarfs des neuentstehenden Stadtteils Freiham sowie benachbarter Gebiete im Münchner Westen. Dabei wird aus einer Tiefe von 2.000 bis über 3.000 Metern heißes Thermalwasser an die Oberfläche gepumpt und über Wärmetauscher geleitet, wobei ihm die Energie entzogen wird. Abgekühlt wird es wieder in die Tiefe zurückgeführt. Die geologischen Voraussetzungen für die Nutzung dieser Erdwärme sind in München und dem Umland so gut wie in nahezu keiner anderen Region Deutschlands. Ein Vertreter der Stadtwerke München führt Sie durch die Anlage und erklärt die Funktionsweise. Aufgrund des Führungsweges bitten die Stadtwerke München, dass die Besucher festes Schuhwerk ohne Absatz tragen und wetterfeste Kleidung.

Treffpunkt: Geothermie-Heizwerk Freiham, Bodenseestr. 351, 81245 München

Anmeldung möglich 191V161 - Die St. Georgskapelle in Roggenstein

(Evangelisches Gemeindezentrum, Hauptstraße 33, Saal, ab Fr., 24.5., 19.00 Uhr )

Vor 50 Jahren wurde in Eichenau der "Verein zur Erhaltung der Kapelle St. Georg/Roggenstein e.V." (kurz: "Kapellenverein") gegründet. Nur die ältere Generation weiß heute noch in welch schlimmen Zustand sich damals die kleine St. Georgskapelle befand. Die Wände waren feucht, die wertvollen Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert waren in kleinen Partien abgeplatzt, verschmutzt und mit Schimmel überzogen, das Kapellendach war undicht, der Holzwurm war im gesamten Dachstuhl und an der wertvollen Altarausstattung am Werk.
Sehr hoch müssen wir Eichenauer es schätzen, dass unser damaliger Bürgermeister Alfred Rehm mit einem Kreis heimatverbundener Bürger 1969 den "Kapellenverein" gründete, um mit großem Aufwand das kleine Kirchlein mit seinen, weit über die Grenzen Oberbayerns hinaus, berühmten mittelalterlichen Wandgemälden restaurieren zu lassen. Bis heute hat das Engagement der Eichenauer- und Landkreisbürger für die Erhaltung und Pflege dieses wertvollen Kulturdenkmals nicht nachgelassen.
Der Jubiläums-Vortrag zum 50-jährigen Bestehen des "Kapellenvereins" führt Sie nicht nur ein in Geschichte und Kunst dieses mittelalterlichen Kleinods, sondern informiert auch über die Problematik, die mit der Erhaltung dieses historischen Baudenkmals verbunden sind.

Digitale Bildpräsentation
Ursula Mosebach, 1. Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung der Kapelle St. Georg Roggenstein e.V.

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Volkshochschule Eichenau e.V.

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82223 Eichenau

Tel.: 08141-80405
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