Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Anmeldung möglich 212K308 - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland: Juden in Regensburg

(Evangelisches Gemeindezentrum, Hauptstraße 33, Saal, ab Mi., 27.10., 19.00 Uhr )

Über tausend Jahre jüdischen Lebens haben in Bayern vielerorts tiefe Spuren hinterlassen. Die bis heute so benannten Judengassen zeugen in manch historischem Stadtkern von den mittelalterlichen Wurzeln jüdischer Gemeinden. Schon im frühen Mittelalter siedelten sich Juden in Regensburg an und formten die erste jüdische Gemeinde Bayerns. Obwohl die jüdische Bevölkerung immer wieder von christlichen Fanatikern vertrieben, bekämpft und letztlich ausgelöscht wurde, trug sie mit ihren Bauwerken, ihrem kulturellen Wirken, ihren Bräuchen und ihren ausgelassenen Feiern maßgeblich zur Entwicklung der Stadt bei. Mit vielen Bilddokumenten führt uns der Vortrag durch die jüdische Geschichte Regensburgs.

Anmeldung möglich 212K310 - Der Alte Orient - Das Mittel- und Neuassyrische Reich

(Hauptstraße 37, Raum 104, ab Mi., 10.11., 19.30 Uhr )

Nachdem Salmanassar I. im 13. Jahrhundert v. Chr. das Reich der Mitanni, dem sein Land selbst einst untertan gewesen war, nach einem Feldzug vernichtet hatte, etablierte sich in Nordmesopotamien ein Reich mit dem kultischen Zentrum in der Stadt Assur, benannt nach dem gleichnamigen Reichsgott. Die Anfangsphase war durch ein freundschaftliches Einvernehmen mit dem südlichen Nachbarn Babylon geprägt, bis sich die expandierenden Assyrer dieses Gebiet schließlich einverleibten. Zum Zeitpunkt seiner maximalen Ausdehnung hatte das assyrische Großreich sogar kurzzeitig Ägypten unter seine Kontrolle gebracht. Von den grausam geführten Eroberungsfeldzügen, die teils auch im Alten Testament erwähnt werden, zeugen die zahlreichen Reliefdarstellungen, die man in den Palastanlagen der assyrischen Herrscher ausgegraben hat.

freie Plätze 212K313 - Der Alte Orient - Vortragspaket

(Hauptstraße 37, Raum 104, ab Mi., 10.11., 19.30 Uhr )

Das Vortragspaket umfasst alle drei Vortragsabende K310, K311 und K312 zu einem ermäßigten Preis.

Anmeldung möglich 212K311 - Der Alte Orient - Die Urartäer

(Hauptstraße 37, Raum 104, ab Mi., 24.11., 19.30 Uhr )

Den Assyrern leisteten bei ihrer Expansion vor allem die Bergvölker im Osten Mesopotamiens heftigen Widerstand. So gelang die endgültige Unterwerfung der iranischen Elamer erst dem letzten bedeutenden Assyrerkönig Assurbanipal kurz vor dem Untergang dessen eigenen Reiches. Nicht minder schwierig gestaltete sich für die Assyrer der letztendlich vergebliche Versuch der Eroberung von Urartu, einem in der Region um den Van-, Sewan- und Urmia-See (also im heutigen Ostanatolien, Nordwest-Iran und West-Armenien) entstandenen Staat, dessen Grenzen durch monumentale Festungsbauten gesichert waren. Trotz der machtpolitischen Gegensätze sind die materiellen Hinterlassenschaften der Urartäer stark von Assyrien geprägt, bis hin zur Verwendung der Keilschrift. Wahrscheinlich waren es die zentralasiatischen Skythen und Kimmerer, deren Ansturm das Reich schließlich zum Opfer fiel.

freie Plätze 212K312 - Der Alte Orient - Das Großreich der Babylonier

(Hauptstraße 37, Raum 104, ab Mi., 1.12., 19.30 Uhr )

Im Verbund mit den iranischen Medern, die man durch eine dynastische Eheschließung an sich gebunden hatte, gelingt es den Babyloniern in Südmesopotamien unter König Nabopolassar, das assyrische Reich zu besiegen und auszulöschen. Den Höhepunkt erlebt die neue Großmacht unter dessen Nachfolger Nebukadnezar: die gewaltigen Stadtmauern von Babylon mit dem weltberühmten Ischtar-Tor zählen zu den Sieben Weltwundern, der Turm von Babel findet ebenso Eingang in das Alte Testament wie die Verschleppung des Volkes Israel in die „Babylonische Gefangenschaft“. Der letzte König Nabonid scheint sich mit der Priesterschaft des Reichsgottes Marduk überworfen zu haben. Dadurch innenpolitisch geschwächt können die achämenidischen Perser Babylon erobern und als Satrapie in ihr Großreich eingliedern.

freie Plätze 212K305 - Grundkurs Religionsgeschichte

(Hauptstraße 37, Raum 104, ab Fr., 14.1., 9.30 Uhr )

Es ist mehr als erstaunlich, dass eine kleine jüdische Gruppierung (genannt Sekte der Nazoräer, also Jesus-Anhänger) nach nicht einmal 3 Jahrhunderten im Römischen Reich aufsteigt zur RELIGIO LICITA (erlaubte Religion neben der griechisch-römischen Götterwelt). Ein paar Jahrzehnte später etabliert sich der christliche Glaube vollends und wird Staatsreligion. Glaubenswahrheiten werden mittels Gesetzesverordnungen verkündet. Wie die Botschaft Jesu Christi im Laufe der Jahrhunderte weitergegeben wird, wie die Mächtigen in Staat und Kirche damit umgehen und wie es die Botschaft Jesu vom liebenden und befreienden Gott geschafft hat, Menschen zu begeistern bis herauf in unsere Zeit, darauf versucht der Kurs eine Antwort zu finden.

freie Plätze 212K314 - Geniale Geister gestalten die Welt - Max von Pettenkofer

(Hauptstraße 37, Raum 104, ab Mi., 19.1., 19.00 Uhr )

Der Bauernsohn Max Pettenkofer erlebt als Schüler und Chemiestudent im 19. Jahrhundert, wie Typhus und Cholera in München die Menschen dahinraffen und die Stadt einer öffentlichen Latrine gleicht. Als Professor für medizinische Chemie beschließt er, München muss sauberer werden und kämpft gegen erhebliche Widerstände für Kanalisierung und geregelte Trinkwasserversorgung. Obwohl ein Milliardenprojekt, hat er 1858 schließlich Erfolg und erhält dafür später sogar den erblichen Adel. Wegen schwerer Krankheit setzt er 1901 seinem Leben selbst ein Ende.

freie Plätze 212K316 - Geniale Geister gestalten die Welt - Vortragspaket

(Hauptstraße 37, Raum 104, ab Mi., 19.1., 19.00 Uhr )

Das Vortragspaket umfasst die beiden Vortragsabende K314 und K315 zu einem ermäßigten Preis.

Anmeldung möglich 212V160 - Künstler in Eichenau - bekannt und unbekannt

(Begegnungsstätte, Kolpingweg 2, Saal, ab Mo., 24.1., 20.00 Uhr )

Im vergangenen Semester wurden von mir die Künstler vorgestellt, die sich zwischen den beiden Weltkriegen in Eichenau angesiedelt hatten. Dieses Mal behandelt der Vortrag die Künstler bekannt, die ab den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts nach Eichenau kamen. Der bekannteste unter ihnen war Josef Dering, der bis 1999 in der Allinger Straße lebte. Er hat in unserem Landkreis und weit darüber hinaus viele bedeutende Werke hinterlassen. Das Gleiche gilt für Michael Lutz, der seit 1958 in der Peter-Rosegger-Straße lebte. Beide Künstler arbeiteten schwerpunktmäßig für öffentliche Bauten, sowohl im Bereich der Profan- wie der Sakralarchitektur.
Mit vielen Bildern werden Sie die Werke von Josef Dering, Michael Lutz und weiterer Eichenauer Künstler dieser älteren Generation kennenlernen.


Digitale Bildpräsentation

Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Gebühr ist an der Abendkasse zu entrichten!

freie Plätze 212K315 - Geniale Geister gestalten die Welt - Gottlieb Daimler

(Hauptstraße 37, Raum 104, ab Mi., 26.1., 19.00 Uhr )

Es war eine Frau, Berta Benz, die erstmals in der Geschichte, allein mit ihren Kindern, eine erste spektakuläre Autofahrt weit über das Land antrat. Davor arbeiteten aber drei völlig verschiedene Persönlichkeiten an dem gleichen Ziel, ohne Pferde fahren zu können. Fast zeitgleich und unabhängig voneinander brachten dann Benz und Daimler die weltweit ersten, selbst fahrenden Fahrzeuge auf die damals noch recht staubigen Straßen. Obwohl nicht sehr weit voneinander entfernt, haben sie sich nie persönlich gesprochen, obwohl heute eine bekannte Automarke ihre beiden Namen trägt. Anhand von drei schicksalhaften, zum Teil tragisch endenden Leben erfahren wir die mit vielen Rückschlägen verbundene, unser aller Leben verändernde Erfindung des Automobils.

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Kontakt

Volkshochschule Eichenau e.V.

Hauptstraße 37
82223 Eichenau

Tel.: 08141-80405
E-Mail: info@vhs-eichenau.de

Öffnungszeiten

Dienstag und Donnerstag
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